Fracking

Aufsuchen von Kohlenwasserstoffen in unkonventionellen Lagerstätten


In Schleswig-Holstein haben in 2012 mehrere Unternehmen Anträge zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen mittels der Technologie Hydraulic Fracturing (Fracking) gestellt.
Zwischenzeitlich wurden Aufsuchungserlaubnisse erteilt. Auf Dithmarschen bezogen handelt es sich um die Firma PRD Energy im sogenannten Erlaubnisfeld Ostrohe.
Bereits im Dezember 2012 hat der Dithmarscher Kreistag vor dem Hintergrund einer fehlenden wissenschaftlich fundierten Bestätigung der Unbedenklichkeit des Verfahrens, einschließlich vorbereitender Maßnahmen, mit einer Resolution geschlossen gegen den Einsatz der Technologie Fracking votiert. Im Kreistag am 27. März 2014 wurde eine zweite Resolution auf den Weg gebracht.

Darüber hinaus ergreift der Kreis verschiedene Maßnahmen, um seine Interessen zu vertreten.


So hat der Kreis Dithmarschen unter anderem am 27. Januar 2014 eine ö
ffentliche Informationsveranstaltung im Kreishaus organisiert:
Rund 250 Gäste informierten sich aus erster Hand bei der Kreisverwaltung und Umweltminister Dr. Robert Habeck über
den aktuellen Sachstand und diskutierten zu den weiteren Schritten.


Volles (Kreis)haus zum Thema Fracking: Rund 200 Gäste im Kreistagssitzungssaal und weitere 50 bei der Videoübertragung im angrenzenden Foyer. (Foto: Kreis Dithmarschen)

Die Präsentationen aus der Veranstaltung vom 27.01.2014:
Fracking: Sachstand Kreis Dithmarschen (Dr. Jürgen Eilers)
Fracking: Technischer Ablauf (Dr. Guido Austen)


Weitere Informationen

Information auf der Bürgermeisterdienstversammlung am 12. Dezember 2014 (Präsentation)

Information auf der Bürgermeisterdienstversammlung am 18. Oktober 2013 (Präsentation)

Pressemitteilung vom 14.03.2013: «Landrat Dr. Klimant: Mit uns kein Fracking!«


Kontakt

Fachdienst Wasser, Boden und Abfall


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