Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Einbürgerungsfeier im Kreishaus: Zehn Neubürgerinnen und Neubürger

HEIDE. Kreispräsident Hans-Harald Böttger und Landrat Dr. Jörn Klimant begrüßten am Mittwoch, 1. November 2017, zehn Neubürgerinnen und Neubürger im Kreistagssitzungssaal und überreichten die Einbürgerungsurkunden. Insgesamt wurden dieses Jahr bisher 69 Personen eingebürgert.

Landrat Dr. Klimant gratuliert den Neubürgerinnen und Neubürgern und geht auf ihre neuen Rechte ein: „Sie alle leben schon lange in Deutschland und sind fester Bestandteil der Gesellschaft, aber bei Wahlen waren Sie bisher nur in der Zuschauerrolle. Ich freue mich für Sie, dass Sie mit der Einbürgerung diese Rolle verlassen und zum Beispiel schon im nächsten Jahr bei der Kommunalwahl ihre Stimme abgeben können.“ Kreispräsident Böttger schätzt den feierlichen Rahmen: „Für die Neubürgerinnen und Neubürger ist diese Feier ein bewegendes Ereignis, denn mit der Urkunde fühlen sie sich angekommen. Auch mich rührt jedes Mal diese Freude.“

Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde ist die Einbürgerung rechtlich wirksam. Neben der Einbürgerungsur-kunde erhielten die Neubürgerinnen und Neubürger ein Exemplar des Grundgesetzes. Sie legten das feierliche Bekenntnis ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

An der Einbürgerungsfeier nahmen teil: Constinel Enache, Gustavo Jose Fernandez, Wandee Gischas, Bozena Gros-kreutz, Shpresa Kastrati, Minh Huyen Julia Luu, Gerard Peter Parkinson, Shorena Sikharulia, Cornelius Franciscus Maria Spruijt und Liani Tjeris.

Die Teilnehmenden kommen ursprünglich aus Argentinien, Georgien, Großbritannien, Indonesien, Kosovo, Niederlanden, Polen, Thailand, Rumänien und Vietnam.

Die Neubürgerinnen und Neubürger mussten bestimmte Voraussetzungen erfüllen wie eine gewisse Mindestaufenthaltsdauer, ausreichende Deutschkenntnisse und eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts. Auch mussten die Antragstellerinnen und Antragsteller einen Einbürgerungstest bestehen, in dem Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland abgefragt wurden.

Für die Neubürgerinnen und Neubürger war der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit je nach Herkunftsland unterschiedlich lang. Während einige nach der Antragsstellung relativ schnell alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllten, erhielten andere Personen vorab eine Einbürgerungszusicherung, mit der sie sich zur Ausbürgerung an die Botschaft ihres Heimatlandes wandten.

Die Neubürgerinnen und Neubürger können nun bei dem für sie zuständigen Einwohnermeldeamt ihren deutschen Pass beantragen.

2015 erhielten in Dithmarschen 60 Personen die Einbürge-rungsurkunde und 2016 wurden 77 Personen eingebürgert.

Kreispräsident Hans-Harald Böttger und Landrat Dr. Jörn Klimant begrüßen die Neubürgerinnen und Neubürger (v.l.): Minh Huyen Julia Luu, Shorena Sikharulia, Wandee Gischas, Constinel Enache, Bozena Groskreutz, Gustavo Jose Fernandez, Shpresa Kastrati, Gerard Peter Parkinson und Liani Tjeris. Foto: Kreis Dithmarschen

Kreispräsident Hans-Harald Böttger und Landrat Dr. Jörn Klimant begrüßen die Neubürgerinnen und Neubürger (v.l.): Minh Huyen Julia Luu, Shorena Sikharulia, Wandee Gischas, Constinel Enache, Bozena Groskreutz, Gustavo Jose Fernandez, Shpresa Kastrati, Gerard Peter Parkinson und Liani Tjeris. Foto: Kreis Dithmarschen

 

Autor: Pressestelle, 01.11.2017 
Quelle: Kreis Dithmarschen 

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