Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Frist fürs Bäumefällen endet am 28. Februar

HEIDE. Wer seine Hecke auf den Stock setzen oder Bäume fällen möchte, hat noch bis einschließlich Dienstag, 28. Februar 2017, dazu Zeit. Die noch im letzten Jahr geltende Frist 14. März wurde mit der Änderung des Landesnaturschutzgesetzes im Juni 2016 an die bundesweiten Vorgaben angepasst.

Nach § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, Bäume, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Erlaubt sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.

Das Verbot gilt nach Gesetzeswortlaut nicht für Bäume, die innerhalb des „Waldes“, von „Kurzumtriebsplantagen“ oder „gärtnerisch genutzten Grundflächen“ stehen. Auf diesen Flächen sind jedoch auch artenschutzrechtliche Bestimmungen einzuhalten: Sind Vögel, Fledermäuse oder andere Tierarten beeinträchtigt, dürfen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September zum Beispiel keine Bäume auf „gärtnerisch genutzten Grundflächen“ gefällt werden.

Bäume können außerhalb der gesetzlichen Frist gefällt werden, wenn zum Beispiel die Standsicherheit eines Baumes nicht mehr gewährleistet ist und eventuell eine Gefahr für den Verkehr bestehen könnte oder aufgrund eines Bauvorhabens.

Betroffene können sich zur Beratung an die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen wenden: Telefon 0481-97 0, E-Mail: fd-bau-naturschutz-und-regionalentwicklung@dithmarschen.de. Für die Stadt Brunsbüttel ist Frau Claudia Brakhage, Telefon 04852-391 223, E-Mail: claudia.brakhage@stadt-brunsbuettel.de zuständig.

Mit der Änderung des Landesnaturschutzgesetzes vom 24. Juni 2016 passte Schleswig-Holstein sich an die bundesweit geltende Verbotsfrist an. Bislang begann in Schleswig-Holstein das Fällverbot am 15. März eines Jahres.

Autor: Pressestelle, 13.02.2017 
Quelle: Kreis Dithmarschen 

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