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"Rückenwind - Jugendmobilität Westküste": Praktikum: Realitätscheck statt Realitätsschock

HEIDE. Welchen Beruf möchte ich später ergreifen? Was muss ich in meinem Wunschjob überhaupt leisten? Unzählige Fragen beschäftigen junge Menschen kurz vor dem Schul- oder Studienabschluss. Unvorbereitet können sich die ersten Schritte ins Berufsleben zum Realitätsschock entwickeln. Die Folgen: Abbruch und Frust. Damit es erst nicht so weit kommt, eignen sich Praktika als Realitätscheck. Dabei unterstützt das überregionale Verbundvorhaben „Rückenwind – Jugendmobilität Westküste“ sowohl Jugendliche als auch Betriebe.

Berufswunsch und Ausbildungsbetrieb bereits früh mit Praktika zusammenzubringen, dieses Ziel verfolgt das gemeinsame Projekt „Rückenwind – Jugendmobilität Westküste“ der Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg. Projektkoordinatorin Andrea Richter berichtet: „Ein Praktikum erhöht die Chancen, den passenden Ausbildungsplatz zu finden. Ich beobachte, dass diese Art der Mitarbeitergewinnung bei vielen Unternehmen bereits Standard ist. Sie stellen sehr häufig oder gerne ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten ein.“

Der Praxisscheck Praktikum gilt sowohl für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger als auch für Betriebe: Beide Seiten lernen sich kennen. Die jungen Menschen sammeln vor dem Berufsstart Erfahrungen und bauen ihr Netzwerk für potentielle Arbeitgeber aus. Unternehmen finden dank Praktika gezielt zukünftige Azubis mit einer größeren Trefferquote. Das spart sowohl den Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern als auch den Arbeitgebern Zeit und Arbeit.

„Rückenwind“ bietet Praktikumssuchenden und Unternehmen einen besonderen Service: Auf der Homepage www.praktikum-westkueste.de meldeten sich bereits 950 Westküsten-Betriebe mit rund 2.400 Angeboten wie Praktika oder Freiwilligendienste an. Laufend können sich Unternehmen aus Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg kostenlos für die Online-Börse anmelden. Ansprechpartnerinnen für den Kreis Dithmarschen sind Andrea Richter (Telefon: 0481/421148-11; E-Mail: andrea.richter@dithmarschen.de) und Barbara Sommer (Telefon: 0481/421148-14; E-Mail: barbara.sommer@dithmarschen.de).

„Rückenwind – Jugendmobilität Westküste“

Das überregionale Verbundvorhaben „Rückenwind – Jugendmobilität Westküste“ wurde im Juli 2016 ins Leben gerufen. Das Projekt hilft den Unternehmen und Jugendlichen bei der Zukunftsplanung und wirkt so langfristig dem Fachkräftemangel an der Westküste entgegen. Dafür haben die Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg eine Praktikumsoffensive gestartet: Auf der Online-Praktikumsbörse (www.praktikum-westkueste.de) haben sich seit März 2017 bereits 950 Unternehmen mit rund 2.400 Praktikumsplätzen angemeldet und Mobilitätsfachkräfte nehmen vor Ort ihre Arbeit auf. Die Kreise sind Partner in der Regionalen Kooperation Westküste zur Stärkung der Wirtschaft. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 800.000 Euro aus dem Förderprogramm „Kommunen innovativ“ unterstützt. „Rückenwind“ bietet einen kostenlosen Service, der allen Betrieben, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern sowie Schulen offen steht.

Praktika erleichtern den Berufseinstieg. Foto: »Rückenwind - Jugendmobilität Westküste«/Stratmann

Praktika erleichtern den Berufseinstieg. Foto: »Rückenwind - Jugendmobilität Westküste«/Stratmann
Autor: Pressestelle, 12.03.2018 
Quelle: Kreis Dithmarschen 

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