Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Geflügelpest bei Wildvogel in der Gemeinde Oldenswort festgestellt - auch Norden Dithmarschens betroffen

Erneut wurde der hochansteckende Geflügelpest-Erreger H5N8 in Nordfriesland nachgewiesen. Betroffen ist ein Greifvogel, der in Oldenswort tot aufgefunden wurde. Der Kreis Nordfriesland hat einen Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern um die Fundstelle eingerichtet.

Betroffen sind die Gemeinden Simonsberg, Südermarsch, Koldenbüttel, Witzwort, Uelvesbüll, Norderfriedrichskoog, Tetenbüll, Oldenswort, Katharienheerd, Kotzenbüll, Tönning, Welt, Vollerwiek, Kirchspiel Garding, Garding, Poppenbüll und Osterhever.

Das Beobachtungsgebiet ragt auch in den Kreis Dithmarschen hinein. Betroffen sind dort das Amt Kirchspielslandgemeinden Eider mit den Gemeinden Groven, Karolinenkoog, Krempel, Lehe, Lunden, St. Annen und Teilen der Gemeinden Hemme und Rehm-Flehde-Bargen sowie das Amt Büsum-Wesselburen mit Teilen der Gemeinde Wesselburenerkoog.

In diesen Restriktionszonen gelten unter anderem Verbringungsverbote für Geflügel, Fleisch und Geflügelmist. Hunde und Katzen dürfen in diesen Bezirken nicht frei umherlaufen.

Nähere Informationen sind dem neuesten Amtsblatt des Kreises zu entnehmen. Es ist unter www.nordfriesland.de/amtsblatt im Internet zu finden.

Das Aufstallungsgebot für Geflügel sowie die erweiterten Maßnahmen zur Biosicherheit gelten weiterhin unbefristet in allen Geflügelbetrieben des gesamten Kreisgebietes.

Autor: Pressestelle, 15.02.2017 
Quelle: Kreis Nordfriesland 

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