Geschäftsbereich Bau, Wirtschaft, Ordnung, Umwelt

Fachdienst Straßenverkehr

Führerscheinstelle

Fahrgastbeförderung - Taxen - Mietwagen - Krankenkraftwagen - Geltungsdauer

Wer Personen in Taxen oder Mietwagen gegen Bezahlung von A nach B bringt oder Krankenwagen beruflich steuert, muss einen "Führerschein zur Fahrgastbeförderung" besitzen.

Den schriftlichen Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung stellen Sie bitte bei der für Sie zuständigen Fahrerlaubnisbehörde. Der Antrag auf Verlängerung der Geltungsdauer einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ist ebenfalls bei der Fahrerlaubnisbehörde zu stellen.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Augenfachärztliches Gutachten
  • bei einer erstmaligen Erteilung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung sowie bei einem Antrag auf Verlängerung der Geltungsdauer ab dem 60. Lebensjahr ein Belastbarkeitszeugnis (Orientierung-, Konzentrations-, Aufmerksamkeitsleistung  und Reaktionsfähigkeit) eines Betriebs-/Arbeitsmediziners bzw. Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachterstelle für Fahreignung
  • Bescheinigung eines Arztes freier Wahl über die körperliche Eignung sowie ein augenärztliches Gutachten
  • Führungszeugnis - beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen
  • Nachweis über die Ausbildung in Erster Hilfe (Kurs 8 Doppelstunden) (nur erforderlich, wenn die Fahrerlaubnis für Krankenkraftwagen gelten soll und auch nur bei einem Antrag auf erstmalige Erteilung)
  • gültiger Personalausweis oder Pass mit Meldebescheinigung
  • Führerschein Klasse B
  • Sollte der Antragsteller noch nicht im Besitz des EU-Führerscheines sein, so ist dieser zu beantragen.

Hinweis:

  • Das ärztliche Zeugnis und das augenärztliche Gutachten dürfen auch von einem Betriebs-/Arbeitsmediziner bzw. bei einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung erstellt werden.
  • Der Bewerber muss das 21. Lebensjahr vollendet haben und im Besitz der Fahrerlaubnisklasse B seit mindestens 2 Jahren sein.
  • Falls die Erlaubnis für Taxen gelten soll, muss der Bewerber in einer Prüfung nachweisen, dass er die erforderlichen Ortskenntnisse in dem Gebiet besitzt, in dem Beförderungspflicht besteht (bei erstmalige Erteilung).
  • Eine persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Gebühr:

  • Im Regelfall zwischen 42,10 Euro und 55,60 Euro (bei Ablegung einer Ortskundeprüfung zuzüglich 25,60 Euro).

Informationen: 

Antrag auf Erteilung/Verlängerung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (§ 45 FeV)

 
Ansprechpartnerin

Karen Maßmann

Fachdienstleitung
Angela Stahl