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Der sichere Schulweg: Selbständig mobil

 LOHE-RICKELSHOF (pid). Es ist nicht etwa der Schokoriegel in der bunten Schultüte der 1.046 Dithmarscher ABC-Schützen, der sie mobil macht, sondern der Schulweg, der jeden Tag vor ihnen liegt. Landrat Dr. Jörn Klimant: „Der obligatorische Schulweg ist ein erster Schritt in die Selbständigkeit.“ Doch bevor die Kinder lernen sich im Straßenverkehr zu orientieren und Verantwortung zu übernehmen, sind Eltern und Pädagogen gefragt. Der Landrat: „Um auf Nummer sicher zu gehen, steht das Fach ’Der sichere Schulweg’ in Dithmarschen ganz oben auf dem Stundenplan.“
 
Mit dem Schuleintritt beginnt für die Schulanfängerinnen und -anfänger und ihre Familien ein neuer Lebensabschnitt. Der bekannte Lebensraum erweitert sich um den Lebensraum Schule. Neue Wege müssen gelernt und neue Regeln müssen beachtet werden. Um den Weg zur Schule sicher zu gestalten, arbeiten Polizei und Kreisbehörde im Rahmen der Verkehrsprävention Hand in Hand. Und so startet Dienstag, 21. August 2012, nach der Begrüßung in der Grundschule Lohe-Rickelshof ab 11 Uhr mit den Erstklässlern die kreisweite Aktion "Der sichere Schulweg".
 
Die Verkehrsprävention im Kreis Dithmarschen beginnt im ersten Schuljahr zwischen Daumen und Zeigefinger mit einem weißen Bleistift, auf dem die wichtigsten Verkehrszeichen abgebildet sind, die schnell zu guten Bekannten werden. Damit nicht alle wichtigen Informationen im Laufe der nächsten Monate durch den Anspitzer aus den Augen verschwinden, gehört ein entsprechend gestaltetes Lineal mit zur verkehrserzieherischen Grundausstattung in die Federmappe.
 
Dr. Jörn Klimant: „Dieses Set macht neugierig und hat sich über die Jahre bewährt. Mit dem Zeichen 237 können die Kinder noch gar nichts anfangen, doch den weißen Radfahrer auf dem blauen runden Schild erkennen sie.“ Unterstützt wird der Anschauungsunterricht für den Lernnachwuchs durch Info-Flyer für die Eltern mit Tipps für den sicheren Schulweg, über das Mitfahren in Bus, Bahn und Auto und das Radfahren.
 
Zusätzlicher Verkehrsunterricht soll helfen, Unfälle, so weit es geht, zu verhüten. " Jedes Kind, das ganz normal selbständig den Schulweg bewältigt, muss im Straßenverkehr geschult werden. Nur wenn wir den Unfallgefahren im Straßenverkehr fortgesetzt vorbeugend begegnen, im Vorfeld Schule und Elternhaus, lassen sich langfristig Verkehrsunfallzahlen weiter senken", erklärt Polizeihauptkommissar Siegfried Schoop.
 
Fortgesetzt heißt für den Präventionsexperten auch, die Radfahrerausbildung in den Schulen im Kreisgebiet zu unterstützen, einschließlich einer Prüfung. Landrat Dr. Jörn Klimant: „Wir wollen die jungen Menschen dazu ermuntern, ihr Rad zu benutzen und zu beherrschen.“
 
Bewegung an der frischen Luft ist gesund und fördert das Konzentrationsvermögen. Auch im Straßenverkehr gilt der Satz, dass Übung den Meister macht. Vielen jungen Menschen würde es gut tun, öfter einmal die Datenautobahn zu verlassen und aufs Rad zu steigen. Polizeiverkehrslehrer Siegfried Schoop und Landrat Dr. Jörn Klimant: „Wir bringen sie sicher durch den Straßenverkehr.“
21.08.2012
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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