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Dithmarscher Kinder im Zwinger

 HEIDE (pid). Natürlich ist nicht ein Kerker, sondern das Prachtstück in Dresden gemeint. Das diesjährige Medienabenteuercamp des Kreises gastierte im Dresdner Vorort Gohlis. Während das heimische Wetter nicht wirklich überzeugte fanden die Dreharbeiten in der sächsischen Landeshauptstadt bei 30 Grad und reichlich Sonnenschein statt. Die Dresdener Filme werden Ende Oktober im Kreistagssitzungssaal präsentiert.
 
Zum 18. Mal waren 29 Kinder im Alter von 10 – 14 Jahren unterwegs, um drei Spielfilme zu drehen. „Wir haben einen kleinen gruseligen Film mit verschwundenen Kindern, einen Mysteryfilm und eine eigene Folge von Mitten im Leben (Dokusoapformat auf RTL) gedreht“, berichtet Ede Arndt, der das Glück einer kleinen Hauptrolle hatte, aber leider bereits in einer der ersten Szenen spurlos verschwand, um in einem Kerker zu darben.
 
„Das Haus war super und über das Essen kann auch nicht geklagt werden. Nur einmal gab es zum Mittagessen komische Knödel und Leberwurst, das mochte ich nicht“, ergänzt Rike Albrecht, die zum ersten Mal dabei war. Überhaupt war 2012 ein Wechseljahr – nur fünf Kinder aus den Vorjahren waren dabei, aber auch die neuen überzeugten mit Spielfreude vor der Kamera oder beim schweren Einsatz mit der Tonangel.
 
„Die Kinder waren einfach nur super. Das gilt für die eigentliche Filmarbeit mit Texten lernen, vor der Kamera improvisieren oder auch einmal nur warten und für das Miteinander. Streit und Missgunst fanden so gut wie nicht statt und wir Betreuer hatten abends unsere Ruhe, obwohl natürlich nicht auf allen Zimmern absolute Bettruhe herrschte“, führt der verantwortliche Jugendschutzbeauftragte des Kreises Gerd Manzke aus.
 
„Und all das wäre ohne das fantastische bewährte Betreuerteam nicht möglich, die mir bei der Filmerei den Rücken freihalten. Das macht soviel Spaß, dass wir das 20. Jubiläum in 2014 als das vorläufige Endziel für das Medienabenteuercamps ausgemacht haben. Das wollen wir auf jeden Fall mit immer neuen und alten Kindern schaffen.“
15.08.2012
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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