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Kreis Dithmarschen plant Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz-Birkenau

HEIDE. Der Kreis Dithmarschen plant in Kooperation mit dem niedersächsischen Kulturverein klick e.V. aus Winsen (Luhe), Landkreis Harburg, vom 9. bis 14. April 2022 eine Gedenkstättenfahrt zum ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die heutige Gedenkstätte liegt in der Stadt Oświęcim (Auschwitz) in Polen. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 19 Jahren. Interessierte melden sich bitte beim Kreisjugendschutzbeauftragten Gerhard Manzke (E-Mail: gerhard.manzke@dithmarschen.de).

Im KZ Auschwitz-Birkenau wurden vom NS-Regime über eine Million Menschen ermordet. Die meisten Opfer waren Juden aus ganz Europa. Auschwitz ist zum Synonym für den Holocaust geworden.

„Wir wollen den Jugendlichen eine offene und begleitete Auseinandersetzung mit dem Holocaust ermöglichen und uns darüber austauschen, warum es auch heute wichtig ist, sich an die Verbrechen zu erinnern“, so Gerhard Manzke.

Das Vorbereitungstreffen findet vom 25. bis 26. März 2022 in der Jugendherberge Glückstadt statt. Nach der Fahrt ist für Mai oder Juni 2022 ein Nachhaltigkeitsworkshop geplant, welchen die Teilnehmer*innen eigenständig gestalten können. Der Teilnahmebetrag inklusive Fernbusfahrt, Programm und Hotel-Unterbringung für Dithmarscher*innen beträgt 150 Euro. Wer nicht aus den Kreisen Dithmarschen oder Harburg kommt zahlt 250 Euro.

„2021 mussten wir angesichts der aktuellen Corona-Lage die Fahrt absagen. Jetzt hoffen wir, dass die Fahrt im nächsten Frühjahr nachgeholt werden kann. Sollten weiterhin Beschränkungen bestehen, die die Studienfahrt nicht ermöglichen oder unverhältnismäßig erschweren, werden wir die Fahrt erneut absagen und natürlich die Kosten erstatten“, erläutert Renate Agnes Dümchen, Leiterin des Geschäftsbereiches Familie, Soziales, Gesundheit.

In Oświęcim gibt es ein viertägiges Programm, das neben dem Besuch der Gedenkstätte sowie einer Fahrt in die Altstadt Krakaus einen Schwerpunkt auf die biografische Arbeit ehemaliger Häftlinge legen wird. „Neben dem Programm rund um den Holocaust wird sicherlich auch Raum für ein Miteinander in der Gruppe oder mit anderen Teams vor Ort sein“, ergänzt Dümchen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine vollständige Coronaschutz-Impfung. Alle weiteren erforderlichen Informationen zu Hygiene- und Corona-Schutzmaßnahmen werden rechtzeitig mitgeteilt.

Die Fahrt wird mit Mitteln des Bundes aus dem Förderprogramm für Gedenkstättenfahrten unterstützt. Weiterhin fördern die Kreise Dithmarschen und Harburg sowie die Jugendstiftung Dithmarschen die Fahrt.

Weitere Informationen gibt es unter www.klick-ev.de.

10.12.2021
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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