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Landrat Dr. Klimant: Mit uns kein Fracking!

HEIDE (pid). Schleswig-Holsteins Umwelt- und Energiewendeminister Dr. Robert Habeck hat heute verkündet, dass das Landesbergamt sechs Konzessionen zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen vergeben hat. Davon in Dithmarschen betroffen: das Plangebiet Feld Ostrohe. Auch wenn mit der Aufsuchungserlaubnis nicht unmittelbar Bohrungen oder gar Fracking einhergehen, ist aus Sicht von Landrat Dr. Klimant kein Anlass gegeben, das Thema jetzt zu verharmlosen: „Mit uns gibt es kein Fracking! Wir werden wachsam und kritisch die weitere Entwicklung begleiten und in enger Abstimmung mit der Landesregierung alles tun, um Fracking in Ostrohe und in ganz Dithmarschen zu verhindern.“

Bereits im Dezember letzten Jahres hatte der Dithmarscher Kreistag vor dem Hintergrund einer fehlenden wissenschaftlich fundierten Bestätigung der Unbedenklichkeit des Verfahrens, einschließlich vorbereitender Maßnahmen, geschlossen gegen den Einsatz der Technologie Fracking votiert.

Für die Erlaubnis der Aufsuchungs- und Bewilligungsanträge sieht das Bergrecht einen Rechtsanspruch vor. Insofern hatte die Landesregierung keinen Handlungsspielraum, was die Bewilligungen betrifft. Dennoch ist Landrat Dr. Klimant von der Unterstützung aus Kiel überzeugt und begrüßt die heute von Minister Dr. Habeck angekündigten Maßnahmen im Vorgehen gegen umwelttoxisches Fracking in unkonventionellen Lagerstätten.

„Beim Schutz von Bevölkerung, Umwelt und Grundwasser ist der Kreis Dithmarschen zu keinen Kompromissen bereit“, versichert Klimant.
14.03.2013
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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