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Opas Karabiner gehört nicht in den Kleiderschrank

HEIDE (pid). Opas Karabiner gehört nicht in den Kleiderschrank oder an die Wand. Was für die Dithmarscher Jäger und Sportschützen gilt, trifft in gleicher Weise für alle Besitzerinnen und Besitzer sogenannter Erbwaffen zu: Schusswaffen und Munition müssen in einem geeigneten Waffenschrank verschlossen sein. Ein entsprechender Nachweis in form einer Selbstauskunft muss der Kreisbehörde vorgelegt werden. Landrat Dr. Jörn Klimant: "Jeder Waffenbesitzer ist auskunftspflichtig. Wer sich nicht meldet muss mit einem Hausbesuch vom Ordnungsamt rechnen."

Welcher Typ der geeignete ist, wie und wo er installiert werden muss und wer einen Schlüssel besitzen darf, legt das Waffengesetz eindeutig fest. Wer eine Waffe besitzt, muss der zuständigen Behörde nachweisen, wie er diese Waffe aufbewahrt. Hier genügt eine Selbstauskunft, eine Foto oder eine entsprechende Rechnung des Lieferanten als Nachweis.

Während die Mitglieder des Kreisschützenverbandes und der Hegeringe über ihre Organisationen informiert werden, gilt die Aufmerksamkeit der Kreisbehörde schwerpunktmäßig jenen Bürgerinnen und Bürgern, die im Besitz einer Waffe sind, die sie nicht zu Sport- oder Jagdzwecken führen. Spätestens bei der Frage, wie lasse ich eine solche Waffe amtlich austragen, stellt sich die Frage nach der ordnungsgemäßen Waffenaufbewahrung.

Landrat Dr. Jörn Klimant: "Mit einem kurzen Anruf beim Ordnungsamt des Kreises können Sie Ihre Fragen zur Aufbewahrung Ihrer Waffen schnell klären."

Infos:
Henning Staack, Telefon: 0481/97-1264, eMail: henning.staack@dithmarschen.de
Download: www.dithmarschen.de > Bürgerinfo > Downloads

www.dithmarschen.de

 

27.01.2011
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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