Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde


Termine für die Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde

Terminbuchung: hier

  • Hinweise für Schutzsuchende aus der Ukraine

    Die Hilfsbereitschaft der Dithmarscher*innen ist überwältigend. Privat organisierte Sammlungen von Hilfsgütern, um Schutzsuchende aus der Ukraine zu versorgen, und zahlreiche Spendenaktionen sind ein herausragendes Beispiel von gelebter Solidarität.

    Aktuell fragen viele Dithmarscher*innen bei der Kreisverwaltung an, die Flüchtenden aus der Ukraine eine Unterkunft anbieten oder die Menschen im Kriegsgebiet mit Hilfsgütern unterstützen möchten.
    Wer helfen möchte, schreibt bitte an die E-Mail-Adresse: flucht-ukraine@dithmarschen.de.

    Unterbringung von Schutzsuchenden aus der Ukraine:

    Wenn Sie Wohnungen als Unterbringungsmöglichkeit anbieten wollen, melden Sie sich bitte direkt bei der zuständigen Asylbewerberleistungsstelle Ihrer Amtsverwaltung. Die Asylbewerberleistungsstellen werden spätestens im Rahmen der Verteilung der Flüchtenden durch das Landesamt über den Kreis auf Ihr Wohnungsangebot zurückgreifen. Bitte wenden Sie sich an folgende Ansprechpartner*innen in Ihrem Amtsbereich:

    Stadt Brunsbüttel:
    (auch zuständig für die Ämter Marne-Nordsee und Burg-St.Michaelisdonn)
    Frau Voß; 04852/391127; brunsbuettel.hilft@stadt-brunsbuettel.de

    Stadt Heide:
    Frau Senirli; 0481/6850521: kerstin.senirli@stadt-heide.de
    Frau Claußen; 0481/6850520, jessica.claussen@stadt-heide.de
    Herr Neutzling; 0481/6850522; peter.neutzling@stadt-heide.de

    Amt KLG Heider-Umland:
    Frau Dettlof; 0481/60544; milena.dettlof@amt-heider-umland.de
    Frau Schuschel; 0481/60546; marlitt.schuschel@amt-heider-umland.de

    Amt Mitteldithmarschen:
    Frau Pultz; 04832/6065258; v.pultz@mitteldithmarschen.de
    Frau Stuht; 04832/6065257; a.stuht@mitteldithmarschen.de
    Frau Krämer; 04832/6065256; n.kraemer@mitteldithmarschen.de

    Amt KLG Eider:
    Frau Falkner; 04836/99042; sonja.falkner@amt-eider.de
    Frau Frahm; 04836/99043; petra.frahm@amt-eider.de

    Amt Büsum-Wesselburen:
    Frau Näher; 04834/909215; sandra.naeher@amt-buesum-wesselburen.de


    Hinweis:
    Wir bitten dringend darum, von privaten Rettungs- und Aufnahmeaktionen von schutzsuchenden Personen aus der Ukraine abzusehen. Private Aufnahmeaktionen erschweren den zuständigen Behörden ungemein, die Aufnahme von ukrainischen Schutzsuchenden zu koordinieren. Schutzsuchenden können Leistungen und ein Krankenversicherungsschutz grundsätzlich erst nach Registrierung gewährt werden.
    Mit folgenden Informationen wollen wir Ihnen bei ersten Fragen und möglichen Unklarheiten rund um zur Lage von ukrainischen Schutzsuchenden im Kreis Dithmarschen weiterhelfen.

    Aufenthaltsrecht:

    Der Europäische Rat hat am 4. März 2022 den erforderlichen Beschluss zur Aufnahme von Vertriebenen nach der Schutzgewährungsrichtlinie gefasst. Dieser ist am gleichen Tag in Kraft getreten. Mit Inkrafttreten des Beschlusses kommt die Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz nach § 24 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) für Personen aus der Ukraine zur Anwendung.

    Eine passende Verordnung des Bundesministeriums zur Umsetzung des § 24 AufenthG ist derzeit in Arbeit. Demnach wird bei Erteilung der Aufenthaltserlaubnis ebenfalls die Beschäftigung erlaubt.

    Bis zum Erlass dieser Verordnung hat das Bundesministerium eine Übergangsverordnung erlassen. Laut dieser Übergangsverordnung sind bis zur Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen gem. § 24 AufenthG vorübergehend vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels folgende Personen befreit:

    - Ausländer*innen, die sich am 24.2.2022 in der Ukraine aufgehalten und ohne Aufenthaltstitel in das Bundesgebiet eingereist sind oder bis zum Außerkrafttreten der Verordnung noch einreisen werden. Diese Befreiung erfasst sowohl visumsbefreite wie nicht visumsbefreite Ausländer*innen.

    - Ukrainer*innen, die am 24.2.2022 einen Wohnsitz in der Ukraine hatten, sich zu diesem Zeitpunkt aber vorübergehend nicht in der Ukraine aufgehalten haben, und in das Bundesgebiet eingereist sind oder noch einreisen. Das gilt auch für dort anerkannte Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention.

    - Ukrainer*innen, die sich am 24.2.2022 bereits rechtmäßig in Deutschland aufgehalten haben, ohne den für einen langfristigen Aufenthalt erforderlichen Titel zu besitzen.

    Da ukrainischen Staatsangehörigen und Drittstaatsangehörigen, die nachweislich ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Ukraine haben, eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wird, wird von einer Asylantragsstellung abgeraten. Ein Asylantrag sperrt die Erteilungsmöglichkeit einer Aufenthaltserlaubnis.

    Aufnahme in Dithmarschen und Verteilung nach Dithmarschen:

    Wenn ukrainische Staatsangehörige nach Schleswig-Holstein einreisen, sind sie vorrangig dazu angehalten, die Erstaufnahmeeinrichtung in der Landesunterkunft für Flüchtlinge in Neumünster aufzusuchen. Dort ist eine kostenlose Unterbringung und Verpflegung sowie die medizinische Versorgung gewährleistet.

    Eine Koordinierung von Unterbringungsmöglichkeiten im Kreis Dithmarschen erfolgt nicht durch die Ausländerbehörde. Das Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge koordiniert und führt die Verteilung der Personen auf die Kreise und kreisfreien Städte durch. Anschließend verteilt der Kreis Dithmarschen die Schutzsuchenden auf die Ämter und amtsfreien Gemeinden. Dort wird ihnen eine Wohnung zugewiesen.

    Wenn Schutzsuchenden aus der Ukraine bei ihren Familienangehörigen und Bekannten, die im Kreisgebiet leben, aufgenommen und versorgt werden können, so ist eine Unterbringung abseits der Erstaufnahmeeinrichtung ausnahmsweise möglich. Bitte melden Sie sich in diesem Fall bei der Ausländerbehörde telefonisch (0481/97-2040) oder per E-Mail (abh@dithmarschen.de) zwecks Aufnahmen der Personendaten (siehe auch nächster Punkt) an.

    Wenn sich weitere Schutzsuchende aus der Ukraine schon im Kreis Dithmarschen aufhalten, wird um umgehende Kontaktaufnahme per E-Mail (abh@dithmarschen.de) mit der Ausländerbehörde des Kreises Dithmarschen gebeten. In dieser E-Mail bitten wir um die Angabe von Personen- und Kontaktdaten (Name, Geburtsdatum, Einreisedatum, Adresse in Dithmarschen, Telefonnummer zu einer Kontaktperson) sowie die Mitteilung darüber, ob ein biometrischer Pass vorhanden ist. Dieser ist nach Möglichkeit als Foto der E-Mail beizufügen. Diese Angaben werden von der Ausländerbehörde in einer Liste vermerkt.

    Die Ausländerbehörde wird nach Erlass der Verordnung zur Umsetzung des § 24 AufenthG zu den Schutzsuchenden, die sich angemeldet haben, zwecks Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis Kontakt aufnehmen. Solange ist möglichst von Nachfragen zum Sachstand abzusehen.

    Weitere Informationen rund um Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet finden Sie hier.

    Leistungsrecht:

    Für Leistungen sind die Asylbewerberleistungsstellen der jeweiligen Amtsverwaltungen im Kreisgebiet zuständig. Solange kein Aufenthaltstitel nach § 24 AufenthG erteilt worden ist, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und kein Krankenversicherungsschutz.

    Eine Leistungsauszahlung kann frühestens nach einer Erstregistrierung durch die Erstaufnahmeeinrichtung und die Ausländerbehörden erfolgen. Sie erhalten dann ein Dokument, welches zur Vorlage bei der zuständigen Asylbewerberleistungsstelle dient.

    Im Kreis Dithmarschen erfolgt die Erstregistrierung grundsätzlich erst nach Vorladung zu einem Termin. Die Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde plant die ersten Termine ab der KW 11 zu vergeben. Bis dahin dürfte auch die Verordnung des Bundesministeriums in Kraft getreten sein.

    Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt:

    Solange die Personen über keinen Aufenthaltstitel besitzen, ist eine Erwerbstätigkeit nicht erlaubt.

    Bei Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG kann eine Beschäftigung grundsätzlich erlaubt werden.

  • Kund*innenbefragung der Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde

    Die Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde des Kreises Dithmarschen möchte ihren Service weiterentwickeln. Dazu ist Ihre Meinung gefragt. Bis Mitte März 2022 läuft die Umfrage.

    Kund*innenbefragung (deutsch)

    Customer Survey (english)

    Die Teilnahme ist anonym und es werden keine personenbezogenen Daten weitergegeben.

    Die Umfrage entsteht im Rahmen des Projekts "Zukunftsfähige Zuwanderungsverwaltung" in Kooperation mit dem IMAP Institut.

    Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations-, Integrationsfonds der EU und des Ministierums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein finanziert.

    Handzettel mit QR-Code (deutsch und englisch)


Formulare der Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde

Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde: Broschüre «Herzlich willkommen«

Aufenthaltserlaubnis: Antrag auf Erteilung/Verlängerung Aufenthaltserlaubnis

EU-Bürger: Erklärung

Reiseausweis Antrag

Verpflichtungserklärung Selbständige - Formular (Ausländerbehörde)

Verpflichtungserklärung - erforderliche Unterlagen (Ausländerbehörde)

Verpflichtungserklärung - Erklärung Verpflichtungsgeber (Ausländerbehörde)

Antrag Streichung Wohnsitzauflage/Umverteilung

Stellenbeschreibung


Liste der zuständigen Mitarbeiter*innen

Organisation und Aufgaben der Ausländerbehörde

zurück