Auszug - Geköpfter Storch bei Gut Apeldör (Anfrage der WND-Fraktion)  

Sitzung des Agrar- und Umweltausschusses
TOP: Ö 10
Gremium: Agrar- und Umweltausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 30.08.2018 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 - 20:06 Anlass: Sitzung
Raum: Kreistagssitzungssaal
Ort: Stettiner Straße 30, 25746 Heide
2018/0406 Geköpfter Storch bei Gut Apeldör (Anfrage der WND-Fraktion)
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Informationsvorlage
Federführend:Fachdienst Bau, Naturschutz und Regionalentwicklung Bearbeiter/-in: Maaßen, Uwe
 
Wortprotokoll

Auch zum Tagesordnungspunkt 10 wird der WND-Fraktion die Gelegenheit gegeben, ihre Anfrage zu präzisieren, wovon Frau Ziehe auch Gebrauch macht. Auch in diesem Fall bemängelt sie eine unzureichende Recherche seitens der Verwaltung. Sie habe Zeugen ausfindig gemacht, die sowohl den Fundort des Kopfes als auch des Rumpfes näher lokalisieren können. Die von Frau Ziehe angebotene Befragung der im Zuschauerraum anwesenden Zeugen wird durch den Vorsitzenden nicht zugelassen. Die angefertigte Karte wird der Verwaltung übergeben.

 

Frau Ziehe bemängelt, dass die Verwaltung in der Informationsvorlage sage, dass der Storch nicht von einem Windrad erschlagen worden sei. Herr Rüsen stellt klar, dass eine solche Aussage in der Stellungnahme der Verwaltung nicht enthalten ist. In der Informationsvorlage wird lediglich ausgeführt, dass zum Zeitpunkt der Vorlagenerstellung nicht nachgewiesen oder belegt worden sei, ob der Tod des Storchs auf einen Kontakt mit der Windkraftanlage zurückzuführen ist.

 

Der Vorsitzende berichtet von einem anderen, in einem Güllebehälter verendeten Storch, über den die WND-Fraktion aber bisher kein Wort verloren hat. Er fragt, worum es der Fraktion geht, um das Tier selbst oder um die Windkraftanlagen. Herr Hübner bedauert den Tod des Tieres, nach seinen Worten gibt es aber Wichtigeres, mit dem sich der Ausschuss befassen muss und bittet von einseitigen Argumentationen zukünftig abzusehen.