Drucksache - 2021/1113  

Betreff: VII. Plan zur Chancengleichheit und Frauenförderung des Kreises Dithmarschen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Fahrenkrug, Sara
Federführend:Stabsstelle Innerer Service Bearbeiter/-in: Arens, Norbert
Beratungsfolge:
Hauptausschuss Beschlussempfehlung an den Kreistag
11.01.2022 
Sitzung des Hauptausschusses - abgesagt-      
01.02.2022 
Sitzung des Hauptausschusses ungeändert beschlossen   
Kreistag des Kreises Dithmarschen Beschlussempfehlung an den Kreistag
20.01.2022 
Sitzung des Kreistages des Kreises Dithmarschen - abgesagt -      
02.03.2022 
Digitale Sitzung des Kreistages des Kreises Dithmarschen ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
VII. Plan zur Chancengleichheit und Frauenförderung komplett mit Markierungen  

Beschlussvorschlag:

Der als Anlage beigefügte VII. Plan zur Chancengleichheit und Frauenförderung des Kreises Dithmarschen – gültig für die Kalenderjahre 2021 – 2024 – wird beschlossen.

 


Sachverhalt:
 

Nach § 11 Gleichstellungsgesetz Schleswig-Holstein (GstG) vom 13.12.1994 hat jede einen Stellenplan bewirtschaftende Dienststelle mit mindestens 20 Beschäftigten für jeweils vier Jahre einen Frauenförderplan aufzustellen. Personalstellen mehrerer Dienststellen können in einem Frauenförderplan zusammengefasst werden.

 

Grundlage des Frauenförderplans sind eine Bestandsaufnahme und eine Analyse der Be­schäftigten-Struktur sowie eine Schätzung der im Geltungsbereich des Frauenförderplans zu besetzenden Planstellen, möglichen Beförderungen und durch Abbau wegfallenden Stellen.

 

Im Frauenförderplan ist ferner festzulegen, in welcher Zeit und mit welchen personellen, organisatorischen und fortbildenden Maßnahmen die Gleichstellungsverpflichtung nach § 1 GstG gefördert werden soll.

 

Der Geltungszeitraum des VI. Plans zur Chancengleichheit und Frauenförderung des Kreises betraf die Kalenderjahre 2017 bis 2020.

 

Viele der mit dem ursprünglichen Gedanken des „Frauenförderplans“ verfolgten Ziele wurden im Laufe der letzten Jahre erreicht. Der Großteil aller Stellen in der Kreisverwaltung Dithmarschen ist mit Frauen besetzt - inzwischen auch 73 % der Stellen des höheren und 60 % der Stellen des gehobenen Dienstes. Dennoch gibt es immer noch Bereiche, in denen Frauen unterrepräsentiert sind - insbesondere in Führungspositionen. Und immer noch sind es vor allem Frauen, die zur Betreuung und Erziehung der Kinder Elternzeit nehmen, Arbeitszeiten meist dauerhaft reduzieren und somit Einbußen beim Einkommen und später bei der Altersversorgung in Kauf nehmen.

 

Ziel ist es also allem voran, Veränderungen in den Strukturen und in den Köpfen von Frauen und Männern, von Mitarbeitenden sowie von Vorgesetzten zu erreichen, um traditionelle Rollenbilder aufzubrechen und z.B. Männer in Elternzeit und Teilzeit als ebenso selbstverständlich zu nehmen wie Frauen in Führungspositionen.

 

Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind die Grundlage für eine moderne innovative Verwaltung. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt seit je her eine große Rolle für viele Beschäftigte. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird jedoch auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für einen zunehmenden Teil der Beschäftigten immer mehr an Bedeutung gewinnen. Alle Mitarbeitenden sollen gleichermaßen die Möglichkeit erhalten, sich familiären Aufgaben zu widmen, ohne berufliche Nachteile zu fürchten.

 

Anliegende Fassung der siebten Fortschreibung des Planes zur Chancengleichheit und Frauenförderung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Verwaltung Stabsstelle Innerer Service und der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises unter Einbeziehung des Personalrats. Bewährte Maßnahmen zur verstärkten Förderung der Frauen, der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege sowie der Umsetzung des Gleichstellungsgedankens wurden aufgegriffen. Es fließen auch die Erfahrungen aus der bisherigen Gleichstellungsarbeit ein. Der Maßnahmenkatalog ist systematisch weiterentwickelt bzw. angepasst worden. Die wesentlichen Änderungen wurden gelb markiert.

 

Die Zustimmungserklärung des Personalrats liegt vor.

 


   

Finanzielle Auswirkungen

Ja

 

 

Nein

x

Im Haushaltsplan berücksichtigt

Ja

 

 

Nein

x

 

 

 

 

 

 

Freiwillige Aufgabe/Maßnahme

Ja

 

 

Nein

x

 

 

 

 

 

 

Haushaltskonsolidierungsrelevant

Ja

 

 

Nein

x

(also strukturelle/laufende Auswirkung auch auf Haushalte der Folgejahre)

 

 

 

Ergebnisplan

Produkt-Nr.

 

Produkt-Name

 

 

Ertrag

Euro

 

 

zusätzlich / neu

 

 

Aufwand

Euro

 

 

zusätzlich / neu

 

 

 

Saldo (Ertrag/Aufwand)

 

 

Ein negativer Saldo wird finanziert durch:

(Beschreibung der konkreten – strukturellen - Einsparungsmaßnahmen/Mehrerträge)

 

 

 

 

Auswirkung auf Stellenplan

Ja

 

 

Nein

x

 

 

 

 

 

 

 

Stellenmehrbedarf: (z. B. 0,5 VK, EG ___/A___)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

investiver Finanzplan

Produkt-Nr.

 

Produkt-Name

 

 

Einzahlungen

Euro

 

 

zusätzlich / neu

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

zusätzlich / neu

 

 

 

Saldo (Ein-/Auszahlungen)

 

 

Ein negativer Saldo wird finanziert durch:

 

 

 

Bei allen Investitionen sind die Auswirkungen auf den  Ergebnisplan zu erläutern (Abschreibungen, Auflösung von Sonderposten, Folgelasten usw.)

  

 


Anlagen

  1. VII. Plan zur Chancengleichheit und Frauenförderung des Kreises Dithmarschen     

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 VII. Plan zur Chancengleichheit und Frauenförderung komplett mit Markierungen (381 KB)